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Wenn ich 40 Tage Zeit hätte …

Stellen Sie sich doch einmal vor, die berühmte „gute Fee“ käme zu Ihnen und würde sagen: Ich habe einen Gutschein für Dich: Ich schenke Dir 40 Tage Zeit – und Du darfst damit machen, was Du willst. Wer würde sich über so einen Gutschein nicht freuen? Das wäre doch einfach genial. Da fallen uns doch sogleich Dinge ein, die wir in dieser geschenkten Zeit machen würden: endlich einmal einen langen Urlaub machen oder mal den Keller aufräumen oder den Garten für den Frühling bereit machen oder ... ja, es wäre schon toll, so viel Zeit einfach geschenkt zu bekommen.

Aber es ist nicht nur ein Gedankenspiel:

Wir bekommen diese 40 Tage Zeit tatsächlich geschenkt. Es sind die Tage der Vorbereitung auf das Osterfest. 40 Tage geschenkte Zeit! Natürlich ist es keine reine Freizeit, aber es kann eine Zeit sein, der wir eine besondere Prägung geben können, vielleicht in der Weise, dass jede und jeder sich neu überlegt, wie diese geschenkte Zeit gut auszufüllen ist, wie sie gut gestaltet sein kann, damit sie mir und den anderen guttut und nützt. Unser Bemühen um eine gut gestaltete Fastenzeit kann begleitet werden durch das Lied aus dem Gotteslob Nr. 269. Dort heißt es:

Du schenkst uns diese Gnadenzeit, gib auch ein reuevolles Herz und führe auf den Weg zurück, die deine Langmut irren sah. Es kommt der Tag, dein Tag erscheint, da alles neu in Blüte steht; der Tag, der unsre Freude ist, der Tag, der uns mit dir versöhnt.

Mögen die 40 Tage der Fastenzeit zu einer Gnadenzeit für uns werden, die vielleicht in Vergessenheit geratene oder schlummernde Lebendigkeiten in uns neu zum Blühen bringen, die unser Herz hell machen und die Freude an Gott und der Gemeinschaft neu wecken.

Schwester Maria-Elisabeth

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